GRÜNE Karben stellen Anträge für mehr Klimaschutz, Inklusion und Aufenthaltsqualität

Mit einem Bündel von sechs Anträgen setzt sich die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN dafür ein, Karben klimafreundlicher, sozialer und lebenswerter zu gestalten. Die Themen reichen von Schattenplätzen an der Nidda über Trinkwasserbrunnen und eine sogenannte Klimakiste bis hin zu Inklusion auf Spielplätzen, einem naturnahen Grünflächenmanagement bis hin zu einem sichtbaren Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Entlang der renaturierten Nidda sollen an den stark frequentierten Erholungspunkten künftig gezielt Schattenplätze eingerichtet werden. Gerade in heißen Sommermonaten sind Aufenthalte dort bisher oft nur eingeschränkt möglich. Zusätzlich beantragen die GRÜNEN, Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet aufzustellen – etwa an stark frequentierten Wegen – um Bürgerinnen und Bürgern an heißen Tagen kostenfreien Zugang zu Wasser zu ermöglichen. Ergänzend dazu soll die Einführung einer „Klimakiste“ geprüft werden. Dabei handelt es sich um einen begrünten Baukörper mit Sprinkleranlage, der an Hitzetagen für Abkühlung sorgt und als Aufenthaltsort dient.

Auch das Thema Inklusion spielt eine Rolle: Auf ausgewählten Spielplätzen sollen Symbol- und Kommunikationstafeln installiert werden. Diese erleichtern Kindern mit Sprachschwierigkeiten, aus dem autistischen Spektrum oder mit geringen Deutschkenntnissen den Zugang zum gemeinsamen Spiel. So soll gewährleistet werden, dass alle Kinder selbstbestimmt miteinander in Kontakt treten können.

Darüber hinaus schlagen die GRÜNEN vor, ein naturnahes Grünflächenmanagement einzuführen. Geprüft werden soll, welche städtischen Flächen dafür geeignet sind. Maßnahmen könnten die Umwandlung von Rasen- in Wiesenflächen, Dachbegrünungen, Entsiegelungen oder zusätzliche Stadtbäume sein. Auf diese Weise ließen sich Artenvielfalt fördern, CO₂ binden und das Mikroklima verbessern.

Ein besonderes Zeichen wollen die GRÜNEN mit orangefarbenen Bänken setzen, die an gut frequentierten Plätzen aufgestellt werden sollen. Sie dienen nicht nur als Sitzgelegenheiten, sondern auch als sichtbares Symbol gegen Gewalt an Frauen. Angebrachte Schilder mit Telefonnummern und Kontaktdaten lokaler Hilfsangebote machen zudem deutlich, dass Betroffene Unterstützung finden können.
„Mit diesen Anträgen wollen wir zeigen, dass konkrete Maßnahmen im Alltag spürbare Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger bringen – sei es durch Abkühlung, durch ökologische Aufwertung, durch mehr Teilhabe oder durch ein klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen so die GRÜNEN.

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